Plugins für WordPress CMS
BSoft :: Nutzerdaten absichern
Da gibt es bei WordPress eine Schnittstelle, über die mit geringem Aufwand ein Maximum an Daten abgerufen werden kann. Wenn es dabei nur um Dinge geht, die sowieso offen zur Verfügung stehen – wie z.B. Inhalte von Seiten oder Beiträgen – dann muss uns das nicht unbedingt kümmern. Aber wenn es um Nutzerdetails geht, dann sollten schon ein bisschen die Alarmglocken schrillen.
Wenn man diese Informationen nicht aller Welt ungeschützt präsentieren möchte, kann man ganz radikal die gesamte Schnittstelle lahm legen. Weil diese API aber von einer ganzen Reihe anderer Plugins zum Teil recht extensiv genutzt wird, ist das vielleicht nicht so eine gute Idee. Besser ist es, zielgerichtet die Benutzerinformationen vor den neugierigen Augen mutmaßlich übler Zeitgenossen zu verbergen. Hier ist ein Werkzeug dafür.
Mindestanforderungen
- WordPress Version 6
- PHP Version 7.4
Dieses Plugin ist ein „must-use-Plugin“. Eine automatische Installation ist für diese Art von Plugins nicht vorgesehen. Gehen Sie wie folgt vor, um das Plugin zu installieren und anschließend zu verwenden:
WordPress-Verzeichnisstruktur prüfen und ggf. ergänzen
- Kontrollieren Sie, ob unterhalb des Ordners
wp-contentdas Verzeichnismu-pluginsexistiert. Wenn nicht, legen Sie es an.
Plugin installieren
- Entpacken Sie das Plugin in einem lokalen Verzeichnis.
- Kopieren Sie nur die Datei
bsoft-disable-user-endpoints.phpin das Verzeichnismu-plugins. Dateien in diesem Verzeichnis werden automatisch ausgeführt; eine gesonderte Aktivierung entfällt.
BSoft :: Nutzerdaten sichern
Was ist ein „must-use-Plugin“?
„must-use-Plugins“ befinden sich im Verzeichnis mu-plugins unterhalb des Ordners wp-content. Der Ordner wird bei einer normalen WordPress-Installation nicht immer automatisch angelegt; möglicherweise existiert er deshalb bei Ihnen nicht.
Dateien in diesem Verzeichnis werden immer zuallererst in alphabetischer Reihenfolge geladen – vor den „normalen“ Plugins. In der Aufstellung der installierten Plugins werden sie als „obligatorisch“ oder „Must-Use“ angezeigt. Sie können nicht versehentlich deaktiviert werden.
Kann das Plugin auch als normales Plugin installiert werden?
Ja, das ist möglich. Fügen Sie dazu die zip-Datei im Wordpress-Dashboard als neues Plugin hinzu. Rechnen Sie aber damit, dass das Plugin aus irgendeinem Grund deaktiviert werden kann und dann der Datenschutz wegfällt.
Was tut dieses Plugin genau?
Das Plugin löscht die Verknüpfung von Benutzerdaten zur REST API-Schnittstelle, so dass diese über diesen Weg nicht mehr abgefragt werden können. Das hat keine Auswirkungen auf die Anzeige von Autorendaten bei Beiträgen („Posts“) und anderen Inhalten.
Beachten Sie auch, dass die „Benutzerdaten“ nur echte Wordpress-Benutzerkonten umfassen. Es gibt Plugins, die eigene personenbezogene Informationen getrennt von den Wordpress-Konten speichern. Sollten diese Plugins einen eigenen Zugang zur REST API-Schnittstelle haben, sind deren Daten durch dieses Plugin nicht abgesichert.
Wichtiger Hinweis:
Bei mu-plugins müssen Sie sich grundsätzlich selbst um Updates kümmern. Wir halten Sie dazu gerne auf dem Laufenden. Schreiben Sie uns eine kurze E-Mail, und wir tragen Sie in unserer Supportliste ein.